Arbeitsgemeinschaft
Tierschutz und Ökologie![]()
Landesverband
Hamburg
e-mail
info@tierschutz-die-linke.de
Tel.
040-677 21 44
Hamburger
Tierschutzverein
von 1841 e.V.
Süderstraße 399
20537
Hamburg
-Der Vorstand-
23.7.08
Ihr Schreiben vom 17.6.08
In Ergänzung zu unserem Antwortschreiben vom 8.7.08
Sehr
geehrte Damen und Herren,
zu
Punkt 4 Ihres Schreibens vom 17.6.08 sehen wir uns veranlasst,
ergänzend vorzutragen, dass entgegen Ihren Vorstellungen als
Juristen oder Steuerberater eine Käfighaltung der wegen ihrer
angeblichen Rassezugehörigkeit beschlagnahmten Hunde
keinesfalls mit dem Tierschutzgesetz, erst recht nicht mit dem
Tierschutzgedanken und schon gar nicht mit den Erkenntnissen der
Wissenschaft in Einklang zu bringen ist.
Sie
mögen in Ihrer Fachwelt sicherlich kompetente Ansichten
vertreten, von den Notwendigkeiten über die Haltung von Hunden
wissen Sie offenkundig zu wenig, und Ihr Gewissen als Tierschützer
scheint nicht zu funktionieren..
Einen
wegen seiner angeblichen Rassezugehörigkeit beschlagnahmten
Hund auf unbestimmte Zeit in einem Käfig zu verbunkern,
ist in vielerlei Hinsicht ein Skandal. Ausdrücklich nehmen wir
Bezug auf unser Antwortschreiben vom 8.7.08. Es handelt sich um
gesunde Tiere, die aus wissenschaftswidrigen rassistischen Gründen
ihrer Bezugsumgebung entrissen, schwere psychische Alterationen
erfahren müssen.
Gleichwohl sehen wir die Notwendigkeit einer vorübergehenden Käfighaltung von Fund-oder kranken Tieren.
Nach
allgemeingültiger Einsicht, gestützt durch die Erkenntnisse
der Veterinärmedizin, ist eine Käfighaltung dieser
beschlagnahmten Lebewesen eine schlimme Sache: Ihre mangelhafte
Kenntnis über Verhaltenskunde ist eine Gefahr und führt zu
unerträglichen Belastungen der Ihnen anvertrauten Tiere.
Wir
müssen annehmen, dass Ihnen das völlig egal ist, und
deshalb fordern wir Sie nunmehr auf, die Aufnahme von Hunden, die
wegen ihrer angeblichen Rassezugehörigkeit beschlagnahmt wurden,
sofort zu beenden. Ihre Einlassung, an Verträge mit der Stadt
Hamburg „gebunden“ zu sein, lassen wir nicht gelten. Sie
können diese Verträge wegen Tierschutz- und
Wissenschaftwidrigkeit sofort kündigen. Kein Verwaltungsgericht
wird sie zwingen, solche Tiere aufzunehmen.
Sollten
Sie unserem Ansinnen nicht nachkommen, müssen Sie mit dem
Verdacht leben, nicht Vorstand eines Tierschutzvereins sondern
Vollzugspersonal einer durch und durch korrupten politischen Klasse
zu sein – mit allen zukünftigen Konsequenzen.
Mit
freundlichem Gruss
Dirk Schrader AG-Sprecher
AG Tierschutz und Ökologie, Die Linke. Landesverband Hamburg, Kreuzweg 7, 20099 Hamburg
Tel. 040-677 21 44 www.tierschutz-die-linke.de info@tierschutz-die-linke.de