zurück



DIE LINKE und der Tierschutz


Der Kampf um soziale Gerechtigkeit ist auch ein Kampf gegen die Zerstörung unserer Umwelt und gegen die Verrohung des Menschen gegenüber den Tieren. Der Mensch nutzt bereits seit Tausenden von Jahren Tiere für seine Zwecke und beutet sie aus. Doch obwohl Tierschutz mittlerweile Staatsziel ist, werden Tiere in Deutschland in steigendem Maße gequält und getötet.
Die industrielle Verwertung von Tieren dienen nicht der optimalen Versorgung der Menschen mit Fleisch, sondern den Profiten weniger. Sie gefährden in globalem Ausmaß die Menschheit: Neue Seuchen wie z.B. "Vogelgrippe", SARS oder "Schweinegrippe" haben ihren Ursprung in der Massentierhaltung.


Tierhaltung ist in Haushalten, die auf Hartz IV angewiesen sind, kaum möglich.
Die Haltung eines Haustieres aber minimiert Einsamkeit, wirkt auf das Verantwortungsgefühl vor allem bei Kindern und trägt zur seelischen Stabilität der Menschen bei. Stattdessen müssen arme Familien ihre Tiere abgeben. Unverhältnismäßige Hundesteuern machen die Haltung bestimmter Rassen nahezu unmöglich.


Wir treten ein für ein bundesweites Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände. Wir sind gegen private Tierheime und für ein Hundegesetz, das wissenschaftlichen Maßstäben genügt.
Die Sozialgesetzgebung sollte eine angemessene Tierhaltung ermöglichen. Die Forschung an Tieren, Tiertransporte, Züchtung und ihre Haltung in Zoos bedarf strengeren Auflagen und demokratischer Kontrolle. DIE LINKE setzt sich für ein Tierschutzsiegel auf Lebensmitteln ein.


Kersten Artus, 27. Dezember 2010

zurück